I AM BACK

(I know, this is a very long and personal post, but it will explain everything what happened during the last weeks)

Ihr Lieben, genau 1 Monat ist es her, dass ich meinen letzten Blogpost online gestellt habe, und 1 Monat seit dem 29.7. als ich eine für mich sehr wichtige Entscheidung getroffen habe, nämlich dass ich eine Pause brauche. Ihr habt mich durchbohrt mit Fragen und noch mehr Fragen!! Und deshalb möchte ich euch hier so gut es geht Antworten geben. Wenn es einige Themen gibt, die ich nicht ganz detailliert erkläre, dann bitte seid so nett und lasst das als meine Privatsphäre stehen, ohne weiter zu bohren.

Ich hatte damals schon selber -und ihr auch- bemerkt, wie unregelmäßig meine Beiträge wurden, und dass seit der Fashionweek im Juni eigentlich kaum was zu finden war. Wobei es damals eigentlich nur eine Zeitmanagement-Frage war. Und als dann das ganze negative passiert ist war es einfach ein Mangel an Nerven dafür. Ich habe abgenommen vor lauter Stress. Ich schwör´s es war nicht bewusst!

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Aber mal von vorne:

Im Juni war ich auf der Fashionweek und bin dann in voller Hektik für meinen Abiball nach Hause gekommen. Eine 10 Stündige Fahrt Zeit um meine Abiball Rede zu schreiben, und um auch sonst über die vergangene Fashionweek nachzudenken. (Ihr glaubt gar nicht wie viele Sinneseindrücke es danach zu verarbeiten gibt!)

Zu Hause angekommen war auch schon 5 Stunden später mein Abiball, und in derselben Nacht mein 19. Geburtstag. Ich fand den Abend wunderschön, und trotzdem konnte ich ihn nicht wirklich genießen, da ich ständig schon in meinem Kopf weiter war. Etwa in Freiburg oder London.

Kein Wunder, da ich nur 5 Tage zu Hause war bevor es weiterging. In der Zeit galt es sich bei meinen Liebsten und auch meinem Freund zu verabschieden für eine Woche in Freiburg, und dann direkt von Basel aus für einen (eigentlich länger geplanten) London Aufenthalt. Ein paar Monate wollte ich in London bleiben. Hatte schon einen Job und einige Meetings und Kooperationen mit Fashionlabels in Aussicht. Bis dahin gab es also auch kaum Zeit zu bloggen, da mir der Abschied meiner Liebsten einfach wichtiger war, was hoffentlich für jeden verständlich ist.

Unbenannt

Ich war so unendlich froh meine Schwester in London wiederzusehen, und das war vermutlich auch der Punkt, weshalb ich nicht schon früher „Stop“ gesagt habe, und geblieben bin. London war für mich aber leider alles andere als ein angenehmer Aufenthalt. Anna sagte schon, London ist einfach anders seit dem du da bist. Und sie hatte wohl Recht. Außerdem hat es kein EINZIGES Mal geregnet als ich dort war!! Und am Abend meiner Abreise hat es dann wieder geregnet. London war wieder London 😛

Doch als es erst mal los gegangen ist, als ich das Nachtleben von einer Seite kennengelernt habe, die mir lieber verborgen geblieben wäre, als ich das Schlechte im Menschen kennen lernen musste, wollte ich weg. Und ich habe mir ständig gesagt: „Oh Gott, ich darf meine Schwester hier nicht alleine lassen, ich muss auf sie aufpassen“ das war falsch. Anna kannte alle Leute, wusste wohin man gehen sollte, und wohin lieber nicht, und mit wem man sich lieber nicht unterhalten sollte, geschweige denn wen man meiden sollte. – Ich wusste das nicht -.

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Ich sagte mir ständig: „Das sind nur die ersten paar Tage, du erwischst London gerade auf >>dem falschen Fuß<< , das wird alles noch anders“, doch es wurde nicht anders. Eine schlechte Nachricht nach der anderen erreichte mich. Das reichte von „wir haben doch keinen Job für dich“ (für den ich extra nach London gekommen bin), bis zu dem Attentat in Nizza wo ich eigentlich auch mit einer Freundin gewesen wäre!! Das war so gruselig… oder ein Telefonanruf und die Nachricht vom Tod einer Freundin unserer Familie. Es war zu viel!

Auch musste ich feststellen, dass der Schein häufig trügt, was die Freundlichkeit anderer betrifft. Ja, London war ein Arschloch solange ich dort war. Und ich war sein Opfer.

Meine 4. Nacht musste ich im Krankenhaus verbringen, wo ich bis morgens um 10 Stationiert war (und nein, das hatte nichts mit zu viel Alkohol o.ä. zu tun) und bekam Infusionen und das volle Programm. Bis ich morgens dann in Highheels und Party Kleid wieder nach Hause konnte. Es war eine Szene wie in Gossip Girl oder so, so durch die Stadt zu laufen. Wir wollten doch eigentlich nur nett feiern gehen. Doch IRGENDWAS war IMMER !!!!! Ihr glaubt mir nicht, wie viel einem Menschen in nur 10 Tagen alles negatives passieren kann, aber ich habe alles geschafft!!!!

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Den Tag von meiner Entlassung habe ich komplett verschlafen, und 2 Tage nach meinem Krankenhausaufenthalt sagte meine Schwester dann schließlich zu mir: Juliette du verlierst immer mehr an Lebensfreude seit dem du hier bist, ich glaube du solltest nach Hause gehen. Du wirst jeden Tag „kleiner“.  -Etwas, was ich schon längst wusste, doch nie aussprechen wollte.

Und am gleichen Tag noch kaufte ich ein Ticket für meinen Rückflug. Sagte meinen Job ab, die Meetings, stoppte die Wohnungssuche, und wollte mich einfach auf zu Hause freuen.

Mein Freund wollte unbedingt dass ich nach Hause komme nach dem was passiert war, und das konnte ich auch verstehen.

Das i-Tüpfelchen meiner verpfuschten Reise war dann noch, dass ich wegen der Zeitverschiebung meinen Flug verpasst habe. Eine Zeitverschiebung so gering, dass niemand für einen Flug daran denkt. Der Flug wurde von Deutschland aus gebucht worden, und deshalb stand alles 1 Stunde früher drauf als eigentlich. Wie ärgerlich??!

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Na gut, man muss dazu sagen, dass man auch nicht sooo früh dran ist, wenn man denkt man ist 1 Stunde im Voraus am Flughafen. Und dann erfuhr ich, das der Flug in 4 Minuten ging. Ich hätte mir in den Hintern beißen können, als ich meine Germanwings Maschine dann über mir vorbeifliegen sah!

Es half nichts, ich WOLLTE London verlassen, und keine Nacht länger bleiben. Die einzige Alternative war Bus zu fahren… Und das tat ich! Ich nahm wirklich eine 24 (es wurden dann 28!!) Stündige Reise auf mich, nur um aus London zu fliehen! Ich hatte einfach genug.

Ich hoffe keiner nimmt es mir übel, dass ich ohne Vorwarnung aus ein paar Tagen dann letztendlich einen ganzen Monat gemacht habe, aber ihr könnt euch nicht vorstellen, wie sehr ich die Zeit mit meinen Freunden, meiner Familie (auch in Frankreich) gebraucht habe. Und meinen Freund habe ich übrigens seit Juni Max. 15 Tage gesehen…? Weil ich seit der Fashionweek nur 15 Tage insgesamt (nicht mal am Stück!) zu Hause war. Alle wieder zu sehen und mich wieder heimisch zu fühlen tat so gut! Und die Côte d`azur war einfach nur Urlaub. Ein bisschen gesnappt (Juliettejolie1 ) hab ich ja, aber das war´s auch schon!

Ich hoffe ich konnte die meisten Fragen beantworten! Gerne könnt ihr mir natürlich weiter noch Snaps schicken oder einen Kommentar hinterlassen falls was unbeantwortet blieb!

Kennt ihr das? Wenn ihr wo seid, oder jemandem was tolles zeigen möchtet, und der Ort solange ihr oder die Person dort seid einfach nur unberechenbar und gemein ist?

Ich möchte gar kein Mitleid von euch oder so, sondern einfach nur die Fragen aufklären, die die letzten Wochen im Raum standen.

Die Bilder sollen sinnbildlich für mein Gefühl von Verlorenheit und eingeengt sein stehen. Schreibt mir gerne einen Kommentar über eure Meinung und auch eure Wünsche für kommende Posts! XOXO Juliette



Hey loves, 1 month ago I posted my last Blogpost. The 29th of July I decided for myself, that I needed a break. Everyone asked me if something happened, and you guys didn´t stop asking questions! And now you get the answers. But please, if you see, that I am not giving you details for some reason, just let it be my privacy and don´t continue asking….

I already percieved in July, (and you too I think), that i posted more and more irregular, and further; that I posted almost nothing but Fashionweek stuff. After Fashionweek it was actually just because I didn´t had the time, but then with all the negative things happening, i simply didn´t had the nerves to post something. The stress made me losing weight without me to want it!

Bus let´s start from scratch:

After I was in Berlin for Fashionweek in June i came home in hustle-and-bustle- and hectically after a 10-hour trip. While this trip I had to write my speech for the Prom / graduation night the next day, and to reflect on the past Fashionweek.

5 Hours after I arrived at home there was already my Prom night, and the same night there was my 19th Birthday too! The whole evening was beautiful, but for some of a reason I couldn´t enjoy it the way I wanted to do it. Maybe it was, because I was already in Freiburg or London with my thoughts.

But no wonder that I couldn´t enjoy the moment, because I was just back for 5 days, before i went to Freiburg. In this 5 days I had to say goodbye to my loved ones and my boyfriend for one week in Freiburg and a few months in London (at least this was the plan…) I already had a job and several cooperations and meetings with fashionlabels. So in this time I didn´t post new stuff neither, because it was just more important for me, to have nice last days with my loved ones.

I was soooo happy to see my sister in London again! This was probably the reason i didn´t say „STOP“ to it earlyer and didn´t came home earlyer. London just wasn´t a pleasant stay for me. And my sister told me: „London simply changed since you´re here!“ And I think she was right. It didn´t rain one single time during my stay! And the day I left it started raining again. London was London again 😛

I got to know London nightlife from a completely different,- and bad side. I got to know the bad side in people too… That was the first reason I wanted to leave as soon as possible. My sister knew where you have to go, where you should not go, who were the persons you should talk to, and who  not, or who you should not even look at. But I didn´t had all of this knowledge.

I thought all the time, that all this negativity would change after the first few days, and I got so many bad news that I couldn´t imagine that it could get worse. I didn´t got the Job I came for, than there was the assassination in Nice, where I should have been with a friend for the Bastille day.

And last but now least I had to learn, that not everybody is as friendly as they seem to be. Yes, London was a asshole as long as I was there! And I was like it´s „victim“ or something…

And after everything what happened until then, on top I had to be hospitalized for one night. (Don´t worry, everything is fine now, and it had nothing to do with alkohol or things like that).

It feels like a Gossip Girl movie scene or a bad film, when you walk out of the hospital at 10am with your Heels and Partydress on. Actually we just wanted to go out and party, but there was something that stopped us EVERYTIME we wanted to go for something.I slept the whole day when I came out of hospital, and the day after, it was clear for Anna and me, that I had to go home. She told me, that she can see how my selfonfidence bekame less and less.

The same day i bought a ticket for my flight back. I canceled everything. I resigned my job, cancelled meetings, stopped looking for a apartment, and was glad to go home soon.

My boyfriend wanted me to come home too, after everything that happened. and I an totally understand.

The dot on the i of my chaos trip, was that I missed my flight because of the time lag of one hour. This was definetely not worth it… I was so so so angry about myself, because I thought to be on the Plane like 1 hour before, and then I saw my Germanwings Plane flying away.

So after all, I wanted to leave London and not to stay just one single night longer. So I took the Bus to come home, and even if i knew that the trip would take 24 hours (actually it became 28) I wanted to take it and go.

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I hope you are not so mad, bacause I had this break of a few days which actually became one whole month, but you can´t imagine at what point i NEEDED this break. And the time with my friends and my family in France, and the vacation at Côte d´Azur. And on top of all, I saw my Boyfriend max. 15 days since June!! Because I was never at home… And this 15 days were not even at a strech! To see everypne and him was really wht I needed, and even if I snapped sometimes during my time at the Beach (Juliettejolie1) it was just vacation!

Now I hope, that I could answer all your questions, and of course, if you want to know something else, just leave me a comment!

Leave a comment, tell me your opinion! XOXO Juliette

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4 Gedanken zu „I AM BACK

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