TIME OUT: NOMOPHOBIA

Ihr Lieben, heute soll es hier wieder
einmal um das Thema „Offline“ gehen. Wie in diesem Post
schon erwähnt, habe ich in der Zeit, die ich ohne Handy verbracht
habe viele Situationen völlig anders erlebt, und habe auf manche
Dinge dadurch ganz einfach einen anderen Blickwinkel bekommen. Nehmen
wir nur mal das Beispiel „Essen“. Auch wenn es bei uns zu Hause
eine sehr „eigene“ Essenskultur gibt, die bestimmt wenig mit der
Deutschen zu tun hat, gibt es einen Grundsatz den ich doch ziemlich
entscheidend für ein Tischgespräch finde: kein Handy.
Wie einfach das klingt! Ganz gravierend ist
es, wenn ich mit meinen Freunden in die Mittagspause will. Ohne Handy
bin ich also abgegrenzt weil ich mich eben NICHT abgrenze. Komisch oder?
Aber ich muss mir eingestehen, ich
würde es denke ich nicht anders machen.
Man läuft nebeneinander her ohne zu
reden, man sitzt beim „gemeinsamen“ Essen ohne zu reden, man
schaut sich zusammen einen Film an, aber eigentlich schaut jeder auf
sein Handy. Klar, … nur „kurz mal eben“…  Und alles und jeder wird ganz genau dokumentiert! „Lass uns ein Foto für meine Snapchat Story machen!“ klar, gerne! Kurz also gestellt in die Kamera grinsen, um der ganzen Welt zu zeigen, was man macht, wo man ist und mit wem. Stalking ist heutzutage keine Kunst mehr, liebe Mädels! Man muss nur noch den Instagram oder Snapchat Namen der Person kennen.
Wobei ich mich selber immer wieder ertappe: mein Essen fotografieren! Jaa, dieser Volkssport hat sogar einen eigenen Hashtag bekommen: #foodporn. Ok, Wir sind an der absoluten Obergrenze des lächerlichen angekommen. Am Valentinstag Paare zu beobachten, die ihr Essen erst fotografieren, bevor sie auf ihren gemeinsamen Abend anstoßen. Traurig. Und ich zähle mich mit zu dieser traurigen Wahrheit! Grund: Ich weiß ganz genau, dass ich es nicht anders machen werde wenn ich wieder ein Handy besitze! Eigentlich benutze ich das gute Stück dann nur zum Fotos machen… und Instagram natürlich… Ach ja, und Snapchat stand ja auch mal ziemlich weit oben auf meiner Liste… Na gut, ich vermisse es vielleicht schon ein Bisschen, dieses ganze „Social Media“ und Online sein. Am Meisten aber nutzte ich mein Handy früher für meinen Blog, und das werde ich nach diesem Abschnitt noch intensiver tun! Dann mir geht es nicht um das „ständig erreichbar sein“, aber wer einen Blog führt, von dem wird von Agenturen Onlinepräsenz einfach erwartet. Nicht umsonst ist die 1. Frage nach dem „Wie gehts“ die Frage nach der Followeranzahl, wenn man mit Kooperationspartnern spricht. Bin gespannt, ob sich mein „Handy-Konsum-Verhalten“ nach dieser langen Auszeit verändert hat! (ich denke eher nicht…)  XOXO, Juliette
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Ein Gedanke zu „TIME OUT: NOMOPHOBIA

  1. Erst einmal vielen dank für deinen netten Kommentar auf meinem Blog.
    Das, man kann es eigentlich schon als Suchtverhalten bezeichenen, Handy ist bei den meisten wirklich immer präsent.
    Manchmal ist es natürlich auch von Vorteil, aber durch Social Media wird es einfach ausgenützt.

    Würde mich wirklich freuen, wenn du vielleicht Lust hast, bei meiner Blogvorstellung http://lifefeminin.blogspot.co.at/2015/11/blogvorstellung-2015.html
    oder meinem Giveaway
    http://lifefeminin.blogspot.co.at/2015/12/gewinnspiel-lafraiserouge-9-turchen.html
    vorbeizuschauen.
    Du kannst einen sehr süßen Gutschein von „LaFraiseRouge“ im Wert von 10€ gewinnen.
    Lg. Mrs. Bella

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