"SOCIAL MEDIA IS NOT REAL LIFE" HERE THE ANSWER

Mein letzter Instagram Post ist 2 Monate, über 200 Follower, und einige Halbwahrheiten her…
Habt ihr von Essena O´Neill gehört? Ein 18 jähriges Mädchen, welche Social Media und seine „Schattenseiten“ im Internet präsentiert hat? Ich habe mir das Video angeschaut (ja, fast 18 Minuten lang…), hier eine Zusammenfassung: O`Neill hat in ihrem Video „Social Media is not real life“ ihren Followern und der Welt erklärt, dass sie aus allen Social Media Kanälen aussteigen würde, um ein „normales“ Leben zu führen. Ohne den Druck jeden Tag perfekte Fotos auf Instagram, Facebook und co. hochzuladen, ohne diese „stundenlang“ bearbeiten zu müssen, und… und…und…
Es soll hier ganz bestimmt nicht in Frage stellen, dass dieses Mädchen den Abstand braucht, aber wie wäre es mal hinter die Kamera zu schauen? Dass ihr Aufruf sogar in den Nachrichten erwähnt wurde, und das Video somit unzählige Aufrufe bekam, hat ihrem Ziel wohl nicht widersprochen. Warum musste sie ein Video drehen? Für Klicks? (scroll down)

Das was uns die Nachrichten verkaufen (vor allem älteren Generationen) ist, dass wir alle gleich sind. Jeder der auf einem Social Media Kanal angemeldet ist, sei es so wie ich Instagram, Facebook, G+ (auch Twitter, Snapchat und co.) der ist „Fame geil“ und „Like geil“ wie es die Neudeutsche Sprache so schön nennt. Nein. Hier muss ich widersprechen. Wir die „böse heutige Jugend“ stehen ganz bestimmt nicht jeden Tag auf und überlegen uns Strategien um Follower zu Ködern, oder Likes zu erzielen. Liebe Nachrichten, das habt ihr falsch übermittelt. Und wir verbringen bestimmt nicht mehrere Stunden damit „das perfekte Foto“ zu schießen und anschließend zu bearbeiten, um es Instagram zu präsentieren, in der Hoffnung dadurch berühmt zu werden. (scroll down)

Ich denke ich spreche nicht nur für mich, wenn ich sage, dass wenn etwas schön aussieht, ich mein Outfit/Essen/Katze/Schuhe/Blume/einen Ort/ihr wisst was ich meine/ schön finde, und ich es dann fotografiere und uploade, dann liebe Nachrichten, dann lebe ich für Social Media. Ja… und nur noch 3 Mal schlafen dann ist Weihnachten.
Klar, das ist ein Thema, darüber kann man sich jetzt schön die Mäuler zerreißen und alle in eine Schublade stecken, aber das ist nicht richtig. Ich zum Beispiel habe ein Hobby, das nennt sich „bloggen“. Ich führe einen Blog. Sozusagen ein Online-Magazin. (Ein Blogazin?) Und ja ich mache gerne Fotos und schreibe Texte, aber das heißt nicht, dass ich dem Teufel der Social Media Hölle diene. Es hat einen ganz simplen Hintergrund, so wie er für manche auch unverständlich klingen mag: es macht mir Spaß!   (scroll down)

Ich würde lügen, wenn ich sagen würde, dass mir die wachsenden Leserzahlen nicht Mut machen weiter zu machen, aber das ist nicht der Sinn hinter dieser und weiterer Social Media Plattformen. Noch ein Mal: es geht nicht um das Berühmt werden, welchen Wunsch laut Nachrichten „Millionen von Mädchen“ hätten. Wer so denkt, dem muss ich wirklich sagen da stimme ich zu: du wirst daran zerbrechen. Spätestens dann, wenn du merkst wie viele Millionen Follower Kylie Jenner hat. (Ironie)
Das Leben geht weiter, liebe Social Media Welt und Presse. Auch mit einem „tragischen Ausstieg“ weniger. 
Wem so etwas wirklich über den Kopf wächst, der sollte einfach aufhören. Und nicht ein knapp 20 minütiges Video drehen, dieses dann bestimmt mehrere Stunden bearbeiten und das „perfekte Video“ schließlich hochladen, um zu sehen wer es sich anschaut. Ich habe schon von einem Buch/Selbsthilfe Internetseite gehört, die das Mädchen jetzt plant. Immerhin wäre es ja der perfekte Zeitpunkt, nach so viel Aufmerksamkeit…
Was haltet ihr von diesem Social Media Ausstieg? 
Ich gehe jetzt arbeiten, da es bei mir mit dem Großen Geld allein durch Social Media noch nicht geklappt hat…(Ironie) Bis bald, XOXO

                                                                                                        

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Ein Gedanke zu „"SOCIAL MEDIA IS NOT REAL LIFE" HERE THE ANSWER

  1. Super Post!
    Ich z.B. bin immer wieder begeistert wenn ich Blogs / Instagram-Accounts etc. „finde“, die noch ganz viel Persönlichkeit haben. Natürlich schaut man sich gerne schöne Sachen (Outfits/Leckereien etc.) an, aber es sollte doch jeder für sich selber entscheiden was er wann wie und wo hochlädt. Die einen wollen evtl. wirklich nur Likes erreichen, aber anderen (wie mir) macht es zum Beispiel einfach nur Spaß.

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